speziell fuer dad – heimwerkerstory

gebaut wird in manhattan dauernd. sehr gerne in der subway, aber auch sonst wird viel aufgestemmt, presslufthaemmer haemmern, es wird betoniert, repariert und gestrichen. gemacht wird das aber vielfach husch-pfusch. papa, dir wuerden hier die haare zu berge stehen. gerade bei den „eigenheimen“ merkt man, dass sie alle zuviel „tooltime“ gesehen haben und das dort gezeigte nachmachen. die zwischenwaende sind prinzipiell nur bretter, die man irgendwie verspachtelt und weiss anmalt. beim ausmalen selbst, wird weder der boden abgedeckt noch die fensterrahmen abgeklebt, einfach drauflospinseln, passt schon. rohre und kabel werden nicht verlegt, sondern zusammengestueckelt, verklebt oder irgendwie hinter die spuele, …

das neue apartment

letzten samstag bin ich nun eingezogen. war ganz schoen anstrengend, da ich im 5. stock wohne (dafuer kann ich von der feuerleiter schoen auf die strasse und den park – ja man sieht ihn! – blicken). meine mitbewohnerin sind reingard und bettina, zwei lehrerinnen aus oesterreich (reingard ist sogar aus gniebing, also waschechte steirerin), die hier an public highschools unterrichten. bettina ist schon das dritte jahr hier und hat einiges an new-york-erfahrung. mein zimmer ist natuerlich kleiner als das riesending in brooklyn, aber wie oft bin ich denn schon da? dafuer gibts nun ein wohnzimmer mit fernseher. fuer was man …

swipe again

die new yorker ubahn hat ihre besonderheiten, aber wenn man mal das system von local und express trains heraussen hat, ist es einfach, weil die zuege entweder uptown oder downtown fahren oder eben richtung brooklyn oder queens. ganz besonders liebe ich ja die drehkreuze (was ich aber nicht mit allen new yorker gemein habe). um das drehkreuz passieren zu koennen, muss man seine metrocard durch ein lesegeraet ziehen, dann sieht man schon das „go“ in gruenen buchstaben aufleuchten und los geht’s. allerdings muss man das in der richtigen geschwindigkeit machen. ungeuebte touristen „swipen“ meist zu langsam und dann blinkt das …

was ich wirklich toll finde…

ein kleine auflistung, was ich hier ganz toll finde (unvollständig und nicht nach ranking): 1. man entdeckt jeden tag was neues unbekanntes 2. der central park 3. rund um die uhr einkaufen (zumindest lebensmittel) und sonntags natürlich auch 4. bagels 5. metrocard swipen… die subway sowieso 6. restaurants (diese vielfalt! und supergute sachen kriegt man auch billig) 7. new york times am sonntag 8. sich den luxus eines taxis leisten 9. barnes and noble filialen mit starbucks 10. central park (um das nochmal zu betonen) 11. greenwich village 12. dean & deluca 13. cornbread 14. 18 grad im oktober 15. …

kulturprogramm

ein glueckskind, wie ich eines bin, kommt dank seiner studentenfreunde manchmal zu gratistickets fuer diverse veranstaltungen. letzten freitag hat es uns ins „el flamingo theatre“ nach chelsea verschlagen. gesehen haben wir „the donkey show“. shakespeares mittsommernachtstraum auf 70er-jahre-disco-hits. auf der buehne und der tanzflaeche (man konnte also auch selbst „mitmachen“) tummelten sich stripperinnen, frauen in maennerkleidern und vier gay guys, die mit glitzerfarbe besprueht in knappen pants herumwirbelten. alles in allem sehr lustig! um auch ein wenig serioes zu sein, hab ich mir fuer november tickets fuer „la boheme“ in der met besorgt. immerhin mit anna netrebko! bin ja keine …