holy smoke

ja so heilig gehen sie hier nicht damit um. als raucher ist man hier nämlich eine bemitleidenswerte kreatur. in öffentlichen gebäuden, am arbeitsplatz, in restaurants und bars ist rauchen verboten. welch wonne! fortgehen ohne im gestank zu stehen, heimkommen ohne wie ein aschenbecker zu stinken. wie schön für einen leidenschaftlichen nichtraucher wie mich. anfangs ist mir das gar nicht aufgefallen. nur beim heimkommen hatte ich immer das gefühl „hier stimmt was nicht“. ja tatsächlich: ich stinke nicht nach rauch.
besonders lustig finde ich es, wenn sich die armen raucher bei kälte und regen nach draußen begeben müssen, zitternd und nass, um an ihren glimmstengeln zu ziehen. wenn man manchmal mit einer runde fortgeht, kann es sein, dass sich zeitgleich fünf leute erheben, gemeinsam die bar verlassen und draußen mal tief „durchatmen“. und wie erleichtert sie dann aussehen, wenn sie wieder reinkommen.
liebe mitlesende raucher: nichts für ungut.
sehr beliebt unter rauchern sind bars und clubs in new jersey, weil dort das rauchen erlaubt ist. hoboken – die frank-sinatra-geburtsstadt – ist so eine richtige raucher-fortgeh-stadt. werd ich mir also nicht ansehen.